Methode

Systemische Strukturaufstellungen (SySt®)

 

sind ein von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd seit 1989 ständig weiter entwickeltes systemisch-konstruktivistisches Gruppensimulationsverfahren das mehrere Wurzeln hat, z. B. die Familienarbeit von Virginia Satir, das Psychodrama und die Soziometrie von Jakob Moreno, den lösungsfokussierten Ansatz von Steve de Shazer, die Hypnotherapie von Milton Erickson und den darauf aufbauenden hypnosystemischen Ansatz von Gunther Schmidt. Die Systemischen Strukturaufstellungen werden von den Begründern außerdem als eine Form der transverbalen Sprache aufgefasst.

 

 

Methode

Die Grundidee der Strukturaufstellungsarbeit ist, das innere Bild, das jemand von einem als problematisch empfundenen System hat, konstruktiv zu verändern. Dabei können externe Systeme, bei denen die Systemelemente vor allem Personen oder Personengruppen sind, ebenso wie interne Systeme, bei denen die Systemelemente z. B. innere Anteile, Körperteile, Symptome oder Werte sind, sowie abstrakte Elemente wie z. B. Ziele, Hindernisse, ausgeblendete Themen oder Entscheidungsalternativen aufgestellt werden. Durch die räumliche Anordnung dieser Systemelemente – repräsentiert durch Personen – und durch die folgende Stellungs- und Prozessarbeit können übersehene Zusammenhänge und neue Handlungsmöglichkeiten erkannt werden. Es werden kontextbezogene Lösungen erarbeitet und erste Schritte in Richtung gewünschtes Ziel gesetzt. Inhaltlicher Deutungen werden dabei möglichst vermieden. Bei heiklen Themen ist es auch möglich, inhaltlich verdeckt zu arbeiten um eine größtmögliche Diskretion zu gewährleisten.

Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten umfassen persönliche, familiäre, partnerschaftliche, gesundheitliche und berufliche Anliegen ebenso wie Themen aus der Politik, dem Wirtschafts- und Organisationskontext sowie (inter-)kulturelle, kreative und künstlerischen Bereiche.

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Hypnosystemische Beratung

 

ist ein von Gunther Schmidt nach den Grundlagen der modernen systemisch-konstruktivistischen Therapie und der Hypnotherapie nach Milton Erickson entwickeltes Beratungskonzept, welches auf Kompetenzen und Lösungen ausgerichtet ist. Es zeigt Wege und Möglichkeiten auf, wie genau jene (im Alltag oft nicht vermeidbaren) Auslöserreize für unerwünschte Reaktions- und Verhaltensmuster nutzbar gemacht werden können, um erwünschte Veränderungen auf körperlicher und emotionaler Ebene anzuregen. Denk- oder Handlungsblockaden und festgefahrene Positionen im privaten und beruflichen Alltag können dadurch aufgelockert, neue Perspektiven eröffnet, Handlungsspielräume erweitert und individuelle Lösungen gefunden werden. Dabei spielt auch die Arbeit mit den sogenannten ICH- und ES-Seiten (Persönlichkeitsanteilen) bzw. mit dem „inneren Team“ eine wesentliche Rolle.

Lösungsfokussierte Beratung

 

ist eine Interventions- und Gesprächsführungsform, die auf den Ideen und Prinzipien der Schule von Milwaukee (Steve de Shazer, Insoo Kim Berg) aufgebaut ist und bei der die Hinwendung zur Lösung wesentlicher ist als die zum Problem. Daraus ergeben sich konstruktive Gestaltungs- und Lösungsmöglichkeiten für persönliche und berufliche Anliegen.